
Besen, Barometer oder Pfeifen: Die Menschen auf dem Land haben lange Zeit Pflanzen zur Herstellung ihrer Alltagsgegenstände genutzt. Heute hat sich ein winziger Teil dieses Wissens bis heute gegen den Einbruch der Modernisierung behauptet. Die „Cafés botaniques“ haben es sich zum Ziel gesetzt, dieses Erbe auf spielerische Weise vor dem Vergessen zu bewahren, insbesondere dank der Mitwirkung der Schauspieler Vincent Rime und Céline Cesa.
Die „Cafés botaniques“ unterscheiden sich von Vorträgen durch ihren entschieden partizipativen Charakter. Ähnlich wie bei einer Debatte bieten sie jedem die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen oder sich stattdessen darauf zu beschränken, zuzuhören.
Diese Veranstaltungen stehen allen offen und fördern die Weitergabe von überliefertem und lokalem Wissen. Zögern Sie also nicht, eine Person aus Ihrem Umfeld mitzubringen – egal ob jünger oder älter –, um über diese Praktiken zu sprechen, bei denen ausschliesslich das genutzt wurde, was die Erde hergibt.
Die „Cafés botaniques 2026“ sind das Ergebnis einer erfolgreichen Partnerschaft mit dem Regionalen Naturpark Gruyère Pays-d’Enhaut und werden aktiv vom Musée gruérien unterstützt. Zudem profitieren sie von der Unterstützung durch Option Gruyère, die Loterie Romande, Pro Natura Freiburg, die Stadt Bulle sowie die Gemeinden Charmey, Château-d’Oex, Gibloux und Vaulruz.
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